Sport

Durch die rasche Veränderung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen werden Schule und Erziehung ständig vor neue Herausforderungen gestellt. Die Konzeption des Sportunterrichts mit vier Lernbereichen geht darauf ein und stellt die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler sowie ihr sportliches Selbstkonzept in den Vordergrund.

Bildung und Erziehung

Die Schuler wachsen in einer Welt auf, in der Bewegungszeiten und -räume durch fortschreitende Technologie und Automatisation zunehmend eingeschränkt werden. Passivitat und fehlende Anstrengungsbereitschaft in Verbindung mit falschen und einseitigen Ernährungsgewohnheiten physischen Einschränkungen führen. Im Sportunterricht besteht die Möglichkeit, sich handelnd und reflektierend mit dem eigenen Körper auseinander zu setzen und anhand vielfältiger Bewegungserfahrungen die eigene körperliche Bewegungs- und Leistungsfähigkeit zu erleben und zu entwickeln. Übereinkünfte und Absprachen im Sportunterricht können die Orientierung im sozialen Miteinander erleichtern. Durch die vielfachen interaktiven Handlungs-, Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten kann der Sportunterricht einen wichtigen Beitrag zur Gemeinschaftserziehung und Entwicklung sozialer Kompetenzen leisten.

Ziele und Inhalte

Der verbindliche Lehrplan besteht in den Jahrgangsstufen 5 und 6 aus dem Basissportunterricht (2 Wochenstunden) und dem Erweiterten Basissportunterricht (1 Wochenstunde), in den Jahrgangsstufen 7 mit 10 aus dem Basissportunterricht (2 Wochenstunden) und ein Angebot an differenziertem Sportunterricht.

Die vier Lernbereiche

  1. Gesundheit
  2. Fairness und Kooperation
  3. Freizeit und Umwelt
  4. Leisten, Gestalten, Spielen

Der Lernbereich Gesundheit ist für den Sportunterricht besonders wichtig, da ein gesundheitsorientierter Sport einen wesentlichen Beitrag zur Gewöhnung an eine gesunde Lebensführung leisten kann: Die Schuler machen Gesundheit zu ihrem Hobby. Das zugrundeliegende Gesundheitsverständnis umfasst physische, psychische, soziale und ökologische Aspekte.

Im Lernbereich Fairness und Kooperation werden den Schülern durch den Sportunterricht Möglichkeiten zur Wertdifferenzierung eröffnet. Aufgrund seiner überschaubaren und geregelten Handlungsmerkmale erscheint der Sport als gleichsam vereinfachte Lebenswelt, in der Werteinstellungen und Handlungsformen reflektiert und eingeübt werden können.

Gestalten wird als die Fähigkeit verstanden, die Bewegungsmöglichkeiten variantenreich und kreativ auszuschöpfen und einzusetzen. Dies setzt einen umfangreichen Schatz an Bewegungserfahrungen sowie die Fähigkeit zu differenzierten Körper- und Bewegungswahrnehmungen voraus.

Das Spielen lebt im Wesentlichen von der Ungewissheit seines Ausgangs und von der Entscheidungsfreiheit des Einzelnen innerhalb vorgegebener Spielregeln, aber auch vom Anpassen von Spielidee und Spielregeln an unterschiedliche Voraussetzungen der Mitspieler. Hierzu sammeln die Schüler Erfahrungen durch zahlreiche Bewegungs- und Sportspiele in unterschiedlichen Spielräumen und erhalten die Möglichkeit, Spielideen und Spielregeln zu verändern und neue einzubringen.

Der in der Regel in sportartspezifischen Interessengruppen erteilte Differenzierte Sportunterricht soll in den Jahrgangsstufen 7 mit 10 die in den Sportarten des Basissportunterrichts erworbenen sportmotorischen Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnisse, Einstellungen und Werthaltungen vertiefen oder durch neue Sportarten und Sportbereiche erweitern.

Und letztendlich soll der Sportunterricht Spaß machen und unsere Schülerinnen und Schülern zum „Lebenslangen Sporttreiben“ animieren.

Das Sportteam der Heinrich-von-Buz-Realschule

Oliver Klein, Christopher Nievelle, Karin Allmann, Matthias Geislinger, Michael Golla, Sabine Schuster, Reiner Wendlinger, Monika Wölling

 

Heinrich-von-Buz Realschule

Staatliche Realschule Augsburg II
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86154 Augsburg

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